30.01.10 09:00

Lektionen über die Mundpropaganda 2.0

Von: HEIKO ABBAS

Beim ersten ostfriesischen "Twittag" drehte sich alles um Werbung und Marketing im Internet. Erst ging es um den Nutzen "Twitter", "Facebook" und "Youtube".

Zuhören und Aufpassen hieß es im ersten Teil des „Twittag“. Im Anschluss konnten Fragen und Probleme mit den neuen Internetanwendungen diskutiert werden.

 

 

Greetsiel - Um "Gezwitscher" oder auf englisch "twitter" ging es am Mittwoch im Hotel Vitalis in Greetsiel. Hotelier Marcus Clauberg und die Tourist-Info Norden/Norddeich hatten zum ersten ostfriesischen "Twittag" geladen. Die 15 Gäste aus der Tourismus- und Hotelbranche erhielten Einblick in "soziale Netzwerke" im Internet.

 

"Wie können Touristiker und Hoteliers mit Twitter, Facebook oder Youtube arbeiten", fragte Referent Torsten Friedrich beim "Twittag". Der Inhaber der Firma Hofstatt ist spezialisiert auf Internet-Marketing. "Es wird im Web 2.0 viel über ihr Hotel oder ihren Tourismusverband gesprochen, ohne, dass sie es wissen". Darum sei es wichtig, dass sich ein Unternehmen in sozialen Internetnetzwerken bewege. "Hier können sie ohne großen finanziellen Aufwand viele Menschen erreichen", erklärte Friedrich. Das erstellen eines Profils bei "Facebook" oder "MeinVZ" reiche aber bei weitem nicht aus. "Das ist kein Feierabendjob! Nehmen sie diese neuen Kanäle ernst. Investieren sie Zeit", lauteten die Tipps des Fachmanns.

 

Die Besucher des ersten ostfriesischen "Twittag" waren mit der Veranstaltung zufrieden. Ludger Kalkhoff, Geschäftsführer der Touristik GmbH Krummhörn-Greetsiel sagte: "Das ist ein sehr interessantes und wichtiges Thema. Hier dürfen wir als Region nicht den Anschluss verlieren." Und Andreas Polle von der Ostfriesischen Tourismus GmbH meinte: "Gerade die Möglichkeit, hier Kontakte zu knüpfen, ist für uns wichtig."

 

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Sonnabend, 30. Januar, in der Ostfriesen-Zeitung.

 


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